Delta Crabs
Music – Live & Unplugged
from the Mississippi-Delta

Delta Crabs: Jörg Zittlau, Manfred Dirks und Andreas Gellert präsentieren den puren Blues-Sound

Delta Crabs – Das Programm

Der Tag war hart, die Glieder sind müde und Geist ist erschöpft von der harten Arbeit auf den Baumwollfeldern.
Die Mücken surren um die Petroleumlampe. Doch da ist immer noch genug Kraft, um Musik zu machen – um Gitarre und Banjo jubilieren, die Slide Gitarre miauen und den Kontra-Bass stampfen zu lassen. Der Gesang: Mal klagend, dann triumphierend, und schließlich pulsierend im Boogie Woogie.

Jetzt muss er raus, der Blues !

So war sie, die Musik der 20er bis 50er Jahre rund um New Orleans, dem Mississippi Delta – ehrlich, mit viel Gefühl und gerade heraus !
Heute wird sie kaum noch gemacht – zu einfach – zu wenig Technik – zu wenig filigran !

DeltaCrabs haben eben diese Musik wieder hervorgeholt aus dem Sumpf des Mississippis und sie zu ihrer Herzensangelegenheit gemacht. Denn es gibt kaum etwas, das authentischer ist und mehr aus dem Bauch kommt, dass besser das Einfache und Ursprüngliche im Menschen anspricht und den Alltag vergessen macht !
Wer die „Crabs“ einmal gehört und gesehen hat, begreift schnell: Diese Musiker haben den festen Willen, sich gegenüber den künstlichen Trends aus den Tonlabors der Musikindustrie zu behaupten. Sie erinnern an die Bands der alten Saloons, die selbst dann noch spielten, wenn um sie herum Prügeleien tobten und Tische brannten. Ihre Instrumente sind „Handmade“, ohne aufwendige elektronische Unterstützung.

Jörg Zittlau beackert Gitarre und Banjo, Blues-Harp und National-Guitar, und sein Gesang scheut auch nicht vor dem Geheul einer beißwütigen Dogge. Manni Dirks umarmt und dransaliert seinen „Sperrholzbaum“, den gigantischen Kontrabass, den er engagiert bezupft, besteigt oder auch auch mal als Trommel benutzt. Seine Stimme, mal kräftig, mal schmeichelnd, kann sie durchaus die tierischen Nuancen einer argentinischen Ruderente annehmen. Thomas Schwenen schließlich spielt die Drums in diesem Spektakel, oder aber er beglückt die Zuhörer mit seinem Cavaquinho, einem Saiteninstrument das – ähnlich einer Ukulele – eigentlich zu klein ist für seine Finger, dem er aber dennoch mitreißende Rhythmen zu entlocken weiß.
Das Repertoire: Stampfender Blues von Leadbelly und Robert Johnson, gefühlvoller Gospel wie „Nobody knows the trouble”, aber auch rollender Barrelhouse Jazz wie „Sweet Georgia Brown” und fröhliche Folkstücke wie „Tom Dooley”. Schliesslich erhält auch der eine oder andere Oldie wie „Tulsa Time“ oder „See You later, Aligator“ den speziellen Delta Touch von den „Crabs“.

Kritiker sind sich in Anbetracht der Delta-Live-Shows einig: „Die Band lebt ! In ihren Rhythmen wechseln sie vom stampfenden Chicago Blues und rasanten Boogie bis zum coolen Swing und euphorischen Skiffle-Beat – manchmal verbinden sich die unterschiedlichen Grooves sogar zu einer Melange, die sich nirgendwo einordnen lässt, aber unwiderstehlich in die Beine des Zuhörers zieht. Hinzu kommt die Performance der Band. Ihr merkt man an, dass die Musiker allesamt reichlich Erfahrung von diversen Bühnen mitbringen und beim Zusammenspiel einen deutlich sichtbaren Spaß entwickeln.
Einen Spaß, der schließlich auch aufs Publikum überspringt“ (mehr dazu in der Rubrik Pressetimmen).

Bei ausgewählten Anlässen präsentieren sich die Crabs mit der charmanten Sängerin »Julie Mensah« aus Hamburg, die der Band durch ihre phantastische Stimme eine gehörige Portion Soul verleiht.